Team vg4me erobert Japan

Die Mitglieder vom Team vg4me, die sich zur Zeit gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend in Japan aufhalten, haben in den ersten Tagen schon ein interessantes Programm absolviert.
Die beiden Tage in Tokyo waren neben einer Stadtrundfahrt gespickt mit offiziellen Veranstaltungen. Der Vorstannd des Japanischen Sportbundes und der Japanischen Sportjugend haben Referate zu der Organisation des Japanischen Sports und zum Jahresthema Fair Play gehalten. Gruppenarbeiten und Quizspiele haben das Ganze etwas aufgelockert. Am Mittwochmorgen ging es dann von Flughafen Haneda weiter nach Takamatsu der Hauptstadt der Präfektur Kagawa auf Shikoku. Dort angekommen wurde die Gruppe schon mit einem Banner herzlich begrüßt, bevor es schon weiter mit dem offiziellen Programm ging. Der Besuch eines Tempels war die erste Station. Hier gabe es dann zum ersten Mal richtiges jpanisches Essen. Gemeinsam mit den japanischen Gastgebern wurde traditionell auf dem Fußboden Platz genommen. Schnell entstanden die ersten Gespräche. Dabei wurden schon die ersten Gasteltern ausfindig gemacht. Nach der Besichtigung des Tempel mit einer rituellen Reinigung, konnten die Jugendlichen noch ein Heimatmuseum mit Gegenständen des täglichen Lebens von einst aus der Region bewundern. Anschließend stand ein Höflichkeitsbesuch beim Bürgermeister bevor. Hier wurde allen das Maskotchen "Saki" vorgestellt und die Symbolik, die dahinter steht erklärt. Nach dem Überreichen eines Tellers mit dem Wappen von der Verbandsgemeinde Wallmerod ging es gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Referatsleiter für lebenslanges Lernen ins Gemeindezentrum. Hier trafen wir nun alle auf unsere Gastfamilien. Nach den Reden von verschiedenen Funktionären wie etwa den Vorsitzenden der Sportjugenden von Kagawa und Sanuki wurde tradionel in Wimpel ausgetauscht. Dann begann die Schlacht am kalten Büffet. Die Tafel war reichlich mit Tempura, Sushi und vielen weiteren japanischen Leckereien gedeckt. Neben dem guten Essen konnten alle schon einen ersten Austausch mit den Gastfamilien machen.
Übernachtet wurde im Kurhotel Tsuda direkt am Meer (100 m).
Hier fühlten sich allegleich wohl, obwohl es einige Gewöhnungsprozesse zu überwinden galt. Futons auf dem Boden, Tatamizimmer und keine Dusche. Dafür gab es einen Onzen, der reichlich und ausgiebig genutzt wurde.